Mit vier neuen Batteriespeichern treiben die Stadtwerke Trier (SWT) gemeinsam mit den Regionalwerken Trier-Saarburg (RTS) den Ausbau der Energie-Region Trier voran. Dank EU-Fördermitteln entstehen Speicher mit einer Gesamtkapazität von 14 MWh, die in unterschiedlichen Bilanzkreisen und für verschiedene Anwendungsfälle zum Einsatz kommen – von kommunaler Infrastruktur bis zur Versorgung von Industrie- und Gewerbekunden.
Die Standorte im Überblick: Am Hauptklärwerk Trier ist ein 1-MWh-Speicher geplant, der den Eigenverbrauch aus Photovoltaik und Klärgas-BHKW optimieren soll. Am Umspannwerk Ehrang entsteht ein 3-MWh-Speicher zur Einbindung regional erzeugten Stroms in verschiedene Bilanzkreise. Bei Arla Foods in Pronsfeld wird ein 5-MWh-Speicher zur Integration größerer Mengen erneuerbaren Stroms in den industriellen Betriebsablauf errichtet. Ein weiterer 5-MWh-Grünstromspeicher ist im Industriepark Region Trier in Föhren vorgesehen.
Möglich wird das Vorhaben durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Förderbescheide von insgesamt mehr als 2,1 Millionen Euro wurden an SWT-Vorstand Arndt Müller und RTS-Vorstand Reinhard Müller übergeben.
Die neuen Batteriespeicher sind Teil der SWT-Speicherstrategie. Sie sollen künftig dazu beitragen, überschüssigen PV-Strom zeitlich zu verschieben, Abregelungen zu vermeiden, Netze zu stabilisieren und die Abhängigkeit von volatilen Strompreisen zu reduzieren. Bis 2030 wollen SWT und RTS Kundinnen und Kunden in Trier und der Region mit dezentral erzeugtem Grünstrom versorgen.
