Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft

Einblicke und Aussichten 2018

Statusbericht 2018 der deutschen Kreislaufwirtschaft Seite 001


Die Kreislaufwirtschaft gehört zu den innovativen Wirtschaftsbranchen Deutschlands.
Kontinuierliche Wachstumsraten resultieren aus einer ständigen Verbesserung der komplexen und technologisch hochwertigen Verwertungs- und Entsorgungsinfrastruktur und einer in erster Linie regional entstehenden Wertschöpfung. Mit ihrem breit gefächerten Produktions- und Dienstleistungsspektrum nimmt die Kreislaufwirtschaft
eine Schlüsselrolle für die vor uns liegenden Zukunftsaufgaben ein. Der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz, zur Schonung der natürlichen Ressourcen und zur Umsetzung der Energiewende resultiert dabei im Wesentlichen aus der Substituierung von Primärrohstoffen, der stofflichen und energetischen Verwertung von Abfällen und Wertstoffen sowie dem Einsatz von Sekundärrohstoffen. Möglich werden diese Leistungen durch hohe Investitionen in die Verbesserung der Standards, eine spezialisierte Arbeitsteilung sowie durch mehr als 270.000 qualifizierte und motivierte Beschäftigte auf allen Stufen der Wertschöpfung. Über 10.000 kommunale und private Unternehmen der Kreislaufwirtschaft übernehmen täglich die Verantwortung für die umweltgerechte Entsorgung und Verwertung von Restabfällen sowie die Gewinnung von Wertstoffen aus privaten Haushalten, Industrien und Gewerbe. Die Unternehmen sorgen so für eine zunehmende Kreislaufführung wertvoller Rohstoffe und eine geringer werdende   Abhängigkeit von Importen. Gleichzeitig übernehmen sie auch die sichere und umweltgerechte Beseitigung der gefährlichen Abfälle. Der vorliegende „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2018“ informiert Politik und Wirtschaft, Medien und die interessierte Fachöffentlichkeit über derzeitige und künftige Aufgaben, Leistungen und Ziele der deutschen Kreislaufwirtschaft. Für dieses Projekt haben sich neun Verbände zusammengeschlossen: BDE, bvse, BDSV, ITAD, PlasticsEurope, VDM, VDMA, VHI und VKU. Alle hier aufbereiteten und dargestellten Daten und Fakten ergeben somit ein umfassendes und abgestimmtes Bild der gesamten Branchentätigkeit.

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Feierliche Verabschiedung von Erhard Burggraf | EnviroFALK

Pressemitteilung
Stabübergabe beim Wasseraufbereitungsexperten EnviroFALK

 

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Stabübergabe beim Wasseraufbereitungsexperten EnviroFALK: Erhard Burggraf, technischer Geschäftsführer, übergibt nach nahezu 30 Jahren den symbolischen Staffelstab an seinen Nachfolger Lutz Bohmerich, rechts im Bild, der am 1. Juni 2018 die technische Geschäftsführung übernommen hat. Im Bild links, Peter Leyendecker, kaufmännischer Geschäftsführer. „Foto: EnviroFALK“

 

Westerburg, 31.08.2018: Beim Wasseraufbereitungsexperten EnviroFALK geht eine Ära zu Ende: Nach nahezu 30 Jahren wurde Erhard Burggraf gebührend in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Als Mann der ersten Stunde hat der technische Geschäftsführer EnviroFALK mitbegründet und zu einem führenden Anbieter für Prozesswassertechnik in Deutschland aufgebaut.

Zahlreiche Gäste, unter ihnen Mitarbeiter, Gesellschafter und Geschäftspartner, würdigten im feierlichen Rahmen die Verdienste des 65-jährigen EnviroFALK-Chefs. Als einer der „EnviroFALK-Kapitäne“ habe er die technische Entwicklung auf seinem Schiff weitblickend, umsichtig und mit einem feinen Gespür für die konjunkturellen Wetterlagen und langfristigen Entwicklungen auf den Märkten gesteuert. So konnte das Unternehmen nicht nur den Umsatz, sondern auch die Ertragskraft deutlich steigern. Kurzum hat er dafür gesorgt, dass  insbesondere der Maschinenraum des Schiffes all die Jahre perfekt funktionierte, beschrieb Peter Leyendecker, kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher von EnviroFALK, die herausragenden Verdienste Erhard Burggrafs. Er bedankte sich für sein außerordentliches Engagement und seine große Lebensleistung. Außerdem freue er sich darauf, dass Erhard Burggraf der EnviroFALK beratend weiterhin erhalten bleibe. Unter seiner Ägide wurden wichtige strategische Weichenstellungen vorgenommen, in deren Folge sich EnviroFALK beispielsweise als führender Anbieter für Reinwasserkreislaufanlagen bei der optischen Industrie positionieren konnte. Außerdem hat das Unternehmen bei der Herstellung von Membrananlagen seit vielen Jahren eine Spitzenposition im deutschen Markt inne. Zudem hat Erhard Burggraf den bisher größten Bau in der Unternehmensgeschichte erfolgreich vorangetrieben: Eine der modernsten Regenerierstationen für Ionenaustauscherharze zur Wasserentsalzung in Europa.

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Versorgung mit Trinkwasser und Beseitigung von Abwässern in Rheinland-Pfalz sehr zuverlässig

Artikel vom 28.08.2018 | Wasserwirtschaft | MUEEF

Umweltstaatssekretär stellt neues „Benchmarking Wasserwirtschaft“ vor

Benchmarking Wasserwirtschaft Erhebungsjahr 2016 Seite 01„Die Versorgung mit Trinkwasser in Rheinland-Pfalz funktioniert sehr zuverlässig und die Versorgungsqualität in Rheinland-Pfalz befindet sich auf einem hohen Niveau. Dasselbe gilt auch für die Abwasserbeseitigung. Unterm Strich können wir also mit der wasserwirtschaftlichen Versorgung und Entsorgung in Rheinland-Pfalz sehr zufrieden sein“, sagte Staatssekretär Dr. Thomas Griese zum aktuell erschienenen „Benchmarking Wasserwirtschaft“. Bereits zum fünften Mal haben die Projektpartner der wasserwirtschaftlichen Fachverbände und der kommunalen Spitzenverbände gemeinsam mit dem Umweltministerium einen Leistungsvergleich konzipiert und den Unternehmen der Wasserwirtschaft zur Teilnahme angeboten.

Insgesamt beteiligen sich seit Beginn des Projekts 23 Unternehmen der Abwasserbeseitigung und 18 Unternehmen der Wasserversorgung in Rheinland-Pfalz. Neu war bei dem nun vorliegenden Benchmarking, dass sich die teilnehmenden Unternehmen auch in Bezug auf Aspekte der Nachhaltigkeit vergleichen lassen konnten. „Die rheinland-pfälzischen Unternehmen nehmen ihre Verantwortung ernst: 87 Prozent der Rohwasservorkommen weisen einen mindestens guten Zustand aus. Ähnlich gut ist auch der Wert für die Wasserdargebotssituation mit 76 Prozent“, so Griese.

Das Benchmarking zeigt, dass die überwiegende Anzahl der Netze eine niedrige Schadensrate aufweist. Jeder Endverbraucher ist durchschnittlich gesehen nur sieben Minuten im Jahr ohne Trinkwasser. Selbst in Zeiträumen höherer Nachfrage ist die technische Versorgungssicherheit uneingeschränkt gewährleistet, auch Spitzenverbrauchstage in den Sommermonaten bereiten keine Probleme. Zweidrittel aller betrachteten Netze weisen zudem eine geringe Wasserverlustrate auf. Der Qualitätsüberwachung des Trinkwassers wird eine sehr hohe Bedeutung beigemessen – dies zeigt etwa die Anzahl von 186.000 Parameteruntersuchungen nach amtlich anerkannten Methoden.

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